Einer der ersten konnektivitätsbezogenen Erfolge für Hörsysteme lag in der Erfindung der Telefonspule. Diese im Hörsystem verbaute Spule greift ein Magnetfeld auf, das von einem Festnetztelefon oder einem Ringschleifensystem im Zimmer ausgeht. Um die Technologie nutzen zu können, mussten Trägerinnen und Träger die Spule zwar noch manuell aktivieren, profitierten dafür aber von einer besseren Sprachqualität bei Telefonaten. Tatsächlich hat die Technologie sich derart bewährt, dass sie sogar heute noch in vielen unserer Hörsysteme zu finden ist.
Mit der Einführung unserer Easy-t Funktion konnte noch bequemer telefoniert werden, da automatisch zu einer bestimmten Telefoneinstellung gewechselt wurde, sobald ein Hörer mit integriertem Magnetfeld an das Hörsystem gehalten wurde. Trägerinnen und Träger konnten so noch müheloser klar verständliche Telefonate führen.
Heutzutage kommen Trägerinnen und Träger von Unitron Hörsystemen außerdem in den Genuss einer Funktion namens binaurales Telefon, die bei Festnetz- oder Mobiltelefongesprächen automatisch Ton vom Telefonohr auf das Nicht-Telefonohr streamt. Sie stellt damit zweifellos eine absolute Bereicherung dar.
„Wir wissen, dass Menschen mit Hörverlust besser zurechtkommen, wenn sie Informationen von beiden Ohren bekommen. Dies gilt auch für Telefonate“, sagt Jesse Sinclair, Senior Hearing Performance Audiologist. „Wir haben die Funktion für binaurales Telefon mit dem Ziel entwickelt, Trägerinnen und Trägern dabei zu helfen, klare Gespräche von hoher Qualität über das Telefon zu führen.“
Seit einiger Zeit ermöglichen unsere technologischen Innovationen auch freihändiges Telefonieren. Bevor wir näher darauf eingehen, müssen wir jedoch zunächst darüber sprechen, wie die Fähigkeit von Hörsystemen, miteinander zu kommunizieren, die Entwicklung von Funktionen grundlegend revolutioniert hat.